Einweisung auf dem Fieseler Storch

Wie kann ich auf dem Fieseler Storch als Pilot eingewiesen werden und wie wird der Flieger eingesetzt?

Einweisungsberechtigt sind die Fluglehrer/Piloten:

  1. Herbert Lindenborn
  2. Axel Sauer
  3. "Bubi" Scholz
  4. Tobias Ruppel
  5. Michael (Oggi) Stark


Grundsätzlich ist für den Einzuweisenden eine Vereinsmitgliedschaft und eine fliegerische Mindestqualifikation vorauszusetzen (Erfahrung auf Spornradflugzeug(en), Anzahl der Flugstunden, etc.).

Die o.g. Einweisungsberechtigten handeln zusätzlich nach eigener Einschätzung der Qualifikation, z.B. im Rahmen von "Checkflügen" (sog. "Screening").

Eine Einweisung sollte beinhalten (abhängig von den Vorkenntnissen):

  • Theoretische Einweisung in den Storch resp. dessen Komponenten, Bedienung, Flugparameter, Schwachstellen, mögliche Probleme,
    Reparaturen, vorhandene Dokumente, Handbuch, Ansprechpartner zum Betrieb und zu Reparaturen, Meldung der Flugstunden/besondere Vorkommnisse, Elektrik/Elektronik, Instrumente, vorhandene Versicherung und deren Leistungen, etc.
  • Praktische Einweisung
    Aushallen/Einhallen, Außen- und Innenchecks, Anlassen, Rollbetrieb, Starten, Flugbetrieb, Landen, Grenzflugzustände, Abstellen, Reinigen, Tanken,
  • Dokumentation
    Flugstunde/Probleme, Wartung, Checkliste, Abrechnung der Kosten, etc.

Weiter:

Die Inübunghaltung der Piloten als auch deren Lizenzstatus (Medical, Flugstunden, Berechtigungen, etc.) wird über die Einweiser kontrolliert.

/1/ Zur Einweisung 

Der Vorstand (resp. ein Mitglied des Vorstandes) muss vor und nach einer Einweisung informativ (per Mail, Tel., SMS, etc.) eingebunden werden für:

  • Welcher oder welche Einweiser
  • Name des Einzuweisenden
  • Einweisung ist erfolgt/ist nicht erfolgt
  • Einzuweisender soll in die Pilotenliste eingetragen werden.

Falls der Vorstand (dann über ein Mehrheitsvotum) einer Einweisung nicht zustimmt, so muss diese Ablehnung nicht begründet werden. Erfolgt keine Meldung, so gilt dies als Zustimmung.

/2/ Zum Einsatz des Fieseler Storches 

Es ist wünschenswert, dass der Fieseler Storch oft der Öffentlichkeit, z.B. im Rahmen von Flugtagen, Messen und sonstigen Präsentationen, vorgeführt wird.    

Für den Einsatz ist natürlich dessen einwandfreier Zustand und Wartungsstatus, als auch der einwandfreie Stand der Flugzeug-Dokumente Voraussetzung. Ansprechpartner hierzu ist unser "Wartungs-Team".

/3/ Kosten

Der Betrieb des Fieseler Storches ist mit Kosten verbunden, die gemäß Beschluss der Vollversammlung zum Flugstundenpreis (nass, inkl. Benzin) dem Piloten, zzgl. MwSt., in Rechnung gestellt werden. Evtl. Tankquittungen und/oder Landegebühren werden gegengerechnet.  

Für besondere Einsätze des Flugzeuges zu dessen Präsentation bei Events, bei Flugtagen, bei offiziellen Anlässen des Landes Hessen, des Landkreises und/oder der Stadt Kassel besteht die Möglichkeit der teilweisen Übernahme von Kosten durch den Einladenden und/oder des Vereins. Vorgenanntes wird jeweils im Einzelfall über den Vorstand (Mehrheitsvotum) entschieden. Bei Prüfungs- und/oder Wartungsflügen, die zur Wartung/Instandhaltung des Flugzeuges dienen, erfolgt die volle Kostenübernahme durch den Verein. Weitere Kosten des Piloten (Anfahrt, Verpflegung, Unterbringung, etc.) werden nur in besonderen Fällen - z.B. ein Checkflug und/oder eine Überführung zur Instandsetzung ist dringend notwendig und termingebunden -  gemäß den steuerlich anwendbaren Sätzen, übernommen.

Für weitere Oldtimer-Flugzeuge gilt Sinngemäßes!